Häufig gestellte Fragen

Was ist Workplace Gardening?

Workplace Gardening bezeichnet die gemeinschaftliche Gestaltung, Nutzung und Pflege von naturnahen Grünflächen im Unternehmenskontext. Bei Workplace Gardening entstehen z. B. Streuobstwiesen, Beerenbereiche oder Blühflächen auf oder für Unternehmen – gemeinsam mit den Mitarbeitenden und mit ökologischem, sozialem und wirtschaftlichem Mehrwert.

Was versteht man unter einem „grünen Firmenbiotop“?

Ein grünes Firmenbiotop ist ein bewusst naturnah gestaltetes Betriebs- oder Projektgelände. Es kombiniert Elemente wie Obstbäume, extensives Grünland, Hecken, Blühflächen und Habitatstrukturen und schafft so Lebensraum für Menschen und Natur – dauerhaft und messbar.

Für welche Unternehmen eignet sich Workplace Gardening?

Grundsätzlich für Unternehmen jeder Größe – vom Einzelunternehmen bis zum Mittelstand.
Auch Betriebe ohne eigenes Firmengelände können über Patenschaften Teil eines Firmenbiotops werden und ihre Mitarbeitenden aktiv einbinden.

Braucht ein Unternehmen eigene Grünflächen für ein Firmenbiotop?

Nein. Neben Projekten auf dem eigenen Betriebsgelände gibt es Biotop-Patenschaften. Unternehmen engagieren sich dabei gemeinsam auf externen Flächen und werden im Rahmen von Teamevents selbst aktiv – ganz ohne eigenes Grundstück.

Welche Vorteile hat Workplace Gardening für Mitarbeitende?

Workplace Gardening fördert:

  • Gesundheit und Stressreduktion

  • Teamgeist und Identifikation

  • Sinnstiftung durch gemeinsames Handeln

  • Bewegung und Ausgleich zur Bürotätigkeit

Das Naturerleben wirkt sich positiv auf Motivation, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden aus.

Wie profitiert das Unternehmen konkret davon?

Ein Firmenbiotop stärkt:

  • Arbeitgeberattraktivität (Green Employer Branding)

  • Mitarbeiterbindung und -gewinnung

  • Unternehmensimage und Glaubwürdigkeit

  • Sichtbares CSR-Engagement

Gleichzeitig entsteht ein reales, langfristiges Nachhaltigkeitsprojekt – kein kurzfristiges Marketinginstrument.

Ist Workplace Gardening ein CSR-Projekt?

Ja – und zwar eines, das Ökologie, Soziales und Ökonomie verbindet.
Ein Firmenbiotop leistet einen messbaren Beitrag zu Arten-, Klima- und Umweltschutz und stärkt gleichzeitig Kultur, Gesundheit und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Welche ökologischen Effekte hat eine Streuobstwiese?

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. Je nach Größe und Pflege können dort bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten leben. Sie fördern Biodiversität, verbessern das Mikroklima und binden CO₂.

Welche Elemente gehören zu einem Firmenbiotop?

Typische Bestandteile sind:

  • Hochstämmige Obstbäume

  • Hecken aus heimischen Gehölzen

  • Beerensträucher

  • Blühstreifen und Wildstauden

  • Habitatstrukturen wie Totholz oder Steinhaufen

Die genaue Gestaltung wird individuell auf Fläche, Ziele und Unternehmen abgestimmt.

Werden Mitarbeitende aktiv in das Projekt eingebunden?

Ja. Pflanzungen, Pflege, Workshops und Teamevents werden gemeinsam mit den Mitarbeitenden umgesetzt – fachlich begleitet, aber bewusst partizipativ. So entsteht echte Beteiligung statt bloßer Symbolik.

Wie aufwendig ist die Pflege eines Firmenbiotops?

Die Pflege erfolgt nach einem professionellen Pflegekonzept. Ein Großteil kann gemeinschaftlich umgesetzt werden, ergänzt durch fachliche Begleitung. Ziel ist eine langfristige, realistische und tragfähige Lösung.

Wie lange ist ein Workplace-Gardening-Projekt angelegt?

Workplace Gardening ist bewusst langfristig gedacht. Streuobstwiesen und Biotope entfalten ihren Wert über Jahrzehnte – und genau darin liegt ihre Stärke als nachhaltiges Unternehmensprojekt.